Fr., 12. Nov.

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Anmeldefrist: 10.11.2021 - Microsoft Teams

Informationsveranstaltung für Personen im Bildungsbereich "Zwangsheirat und Verschleppung (er)kennen"

Obwohl Zwangsheirat und Verschleppung als eine Gewaltform gelten, ist es häufig eine Überforderung des Helfer*innensystems zu beobachten. Eingeladene Expert*innen, die sich in diesem Bereich engagieren, sind daran interessiert, ihr vertieftes Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

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Informationsveranstaltung für Personen im Bildungsbereich "Zwangsheirat und Verschleppung (er)kennen"

Zeit & Ort

12. Nov. 2021, 09:00 – 13:30 MEZ

Anmeldefrist: 10.11.2021 - Microsoft Teams

Über die Veranstaltung

Der Verein Orient Express berät und betreut seit rund 20 Jahren von Zwangsheirat und/oder Verschleppung Bedrohte/Betroffene aus ganz Österreich und deren Unterstützer*innen. Seit 2017 ist der Verein als bundesweite Koordinationsstelle gegen Verschleppung und Zwangsheirat tätig und betreibt zwei Schutzeinrichtungen speziell für diese Zielgruppe.

Zwangsheiraten bedeuten Gewalt. Jährlich steigt die Anzahl der Jugendlichen, die sich gegen Zwangsheirat wehren wollen. Dieser Umstand ist nicht darauf zurückzuführen, dass die Gruppe der Betroffenen und Bedrohten größer geworden ist, sondern auf die erfolgreiche Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit in diesem Bereich. Zwangsheirat und Verschleppung stellen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dar, die nur durch ein gemeinsames Vorgehen von Community und Multiplikator*innen (wie Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen etc.) bekämpft werden können.

Der Erstkontakt zu möglichen Helfer*innen findet oft in der Schule oder auch in der Lehrstelle statt. Bei Mitarbeiter*innen dieser Einrichtungen bestehen häufig Unsicherheiten im Umgang mit diesen Gewaltformen und davon Betroffenen.

Zielgruppe:

Personen im Bildungsbereich, die im beruflichen Alltag mit Bedrohten/ Betroffenen in Kontakt kommen können.

Ziele:

Ziel der Veranstaltung ist es, fundiertes Wissen über die Gewaltformen Zwangsheirat und Verschleppung zu erhalten. Des Weiteren erlangen die Teilnehmer*innen Kompetenz im Umgang mit (potentiell) Betroffenen in der beruflichen Praxis.

Eingeladene Expert*innen, die sich in diesem Bereich engagieren, sind daran interessiert, ihr vertieftes Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tätigkeit als Koordinationsstelle kostenlos statt.

Wir weisen darauf hin, dass die Mindestanzahl von Teilnehmer*innen (40 Personen) für die Abhaltung der Veranstaltung erreicht werden muss.

E-Mail: koordinationsstelle@orientexpress-wien.com

Web: www.orientexpress-wien.com/koordinationsstelle

Telefon: 01/7289725

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